• Wirtschaftsregion Südwest - Die Wirtschaftsförderung für die Landkreise Lörrach und Waldshut

Informationen für Unternehmen zum Coronavirus

für die Landkreise Lörrach und Waldshut

Landkreis Lörrach - Wirtschaftsregion Südwest GmbH - Landkreis Waldshut

Das Coronavirus (Sars-CoV-2) stellt Unternehmen in Deutschland, weltweit und speziell in unserer Grenzregion vor enorme Herausforderungen. Aus diesem Grund haben wir ein Informationsangebot für Unternehmen aus den Landkreisen Lörrach und Waldshut zusammengestellt. Auf dieser Seite stellen wir wichtige Informationen vor, die sowohl allgemeine als auch branchenspezifische Fragestellungen beantworten. Damit möchten wir einen Beitrag zur sachlichen Information und Aufklärung für Unternehmen leisten. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert.

Wir wünschen Ihnen alles Gute, viel Kraft und Durchhaltevermögen. Und bitte bleiben Sie gesund!

Hotline für Unternehmen

Hotline für Soloselbstständige und Unternehmen

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BREAKING NEWS - aktuelle Informationen für Unternehmen

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Schutzschild für Unternehmen und Beschäftigte

Schutzschild für Unternehmen und Beschäftigte / Soforthilfe Corona

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Amtlich angeordnete Quarantäne und Verdienstausfallentschädigung

Amtlich angeordnete Quarantäne und Verdienstausfallentschädigung

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Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

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Informationen für Grenzgänger/Pendler nach Deutschland

Informationen zur Situation an den Grenzen

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Informationsportal der Landesregierung

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Weitere Links zum Thema Coronavirus für Unternehmen

Weitere Links zum Thema Coronavirus

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Informationen für einzelne Branchen

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Wir sind für Sie erreichbar

Haben auch Sie Fragen? Dann schreiben Sie uns!

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Viele Unternehmen stehen aufgrund der Corona-Krise vor großen Herausforderungen. Die beiden Landkreise Lörrach und Waldshut sowie die Wirtschaftsregion Südwest GmbH suchen nach Lösungen für diese Unternehmen und bündeln unser Beratungsangebot zu den Maßnahmenpaketen von Bund und Land.

Wir sind auch in Zeiten von CoVid-19 für Sie erreichbar. Sollten Sie Fragen haben, nutzen Sie bitte unser Anfrage-Formular "Wirtschaftlicher Wiederaufbau". Wir melden uns zeitnah bei Ihnen!

zum Anfrage-Formular
Telefon Corona

Selbstverstädlich stehen Ihnen auch die Wirtschaftsförderer vor Ort in Ihrer Kommune für Fragen zu Verfügung:

Übersicht Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg in der Corona-Krise

Broschüre Förderprogramme

Neue Broschüre

Welche Förderprogramme gibt es in der Corona-Krise? Wie hilft das Land Unternehmen und Selbständigen? Die Broschüre gibt eine Übersicht zu den Förderprogrammen und wird ständig aktualisiert.

Download Broschüre

Sicherung der Lieferketten

Sicherung der Lieferketten

Kontaktstelle für die Sicherung von internationalen Lieferketten

Nach mehreren Wochen des Stillstands startet derzeit der schrittweise Wiederanlauf der Produktion. Damit rücken die internationalen Lieferketten in den Fokus, die mit der Corona-Pandemie nahezu zum Erliegen kamen.

Zu wesentlichen Hemmnissen für ein reibungsloses Hochfahren der Produktion zählen vor allem Probleme beim grenzüberschreitenden Warenaustausch, bei der Handlungsfähigkeit von Zulieferbetrieben, die in Liquiditätsengpässe geraten sind, und bei der Bereitstellung ausreichender Logistikkapazitäten.

Eine gemeinsame Kontaktstelle der IHK und des Wirtschaftsminiteriums BW unterstützt Unternehmen bei der Wiederherstellung von sicheren internationalen Lieferketten. Sie wird für verschiedenste Problemstellungen kompetente Ansprechpartner und Hilfestellungen für zeitnahe Lösungen vermitteln. Für konkrete Fragen aus der Wirtschaft steht die IHK unter der Mail-Adresse kontaktstelle-lieferketten@stuttgart.ihk.de zur Verfügung, im Wirtschaftsministerium ist für allgemeine Anfragen ab sofort die Mail-Adresse kontaktstelle-lieferketten@wm.bwl.de erreichbar.

Krisenberatung Corona

Krisenberatung Corona

für Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern

Die „Krisenberatung Corona“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau geht an den Start: Ab 15. Mai können sich Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern bei einem der vier branchenorientierten Beratungsdienste informieren und je nach Bedarf die kostenlose Beratung durch einen erfahrenen Experten erhalten.

Dabei geht es zum Beispiel um Fragen wie: Wie ist die unternehmerische Lage zu bewerten, welche Fördermöglichkeiten gibt es und welche Strategie kann mir helfen, die Krise zu überwinden.

Die Unternehmen könnten bis zu vier Beratungstage kostenlos in Anspruch nehmen. Gemeinsam mit den vom Land finanzierten Beratern können die Betriebe auch eine Liquiditätsplanung durchführen und sich auf anstehende Gespräche mit Banken vorbereiten. So sollen Unternehmen gestützt und Arbeitsplätze gesichert werden.

Interessierte Unternehmen können sich direkt an die Beratungsdienste wenden:

Hotline für Unternehmen

Corona-Hotline für Unternehmen in Baden-Württemberg

Corona-Hotline Baden-Württemberg

Die Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat eine zentrale Corona–Hotline geschaltet. Diese erreichen Sie von Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr unter 0800 40 200 88.

Neben den regionalen Hotlines der IHK Hochrhein-Bodensee, sowie den beiden Handwerkskammern Freiburg (Landkreis Lörrach) und Konstanz (Landkreis Waldshut), wurden auch überregionale Hotlines eingerichtet.

Hotline für Unternehmen

Hotline der IHK Hochrhein-Bodensee

Die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg unterstützen das Land Baden-Württemberg bei der Entgegennahme und Vorprüfung der Anträge für die Unterstützung der von der Corona-Pandemie geschädigten Gastronomie- und Hotelbetriebe in Baden-Württemberg.

Die IHK Hochrhein-Bodensee ist dazu über zwei Hotlines zu erreichen:

  • 07531 2860 333 (Konstanz)
  • 07622 3907 333 (Schopfheim)

Alle Informationen zur Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.

Telefon Hotline - Coronavirus

Hotline für Unternehmen in BaWü
Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BaWü
Telefon: 0800 40 200 88 (gebührenfrei) | Mo - Fr 9:00 bis 18:00 Uhr
Fragen zur Coronaverordnung (Schließung von Geschäften etc.)
coronaverordnung@wm.bwl.de
Fragen zu Finanzierungen
finanzierungen@wm.bwl.de
Webseite: https://wm.baden-wuerttemberg.de

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus

Telefon: 030 18615 1515 | Mo - Fr 9:00 bis 17:00 Uhr
Webseite: www.bundesgesundheitsministerium.de

Telefon Hotline - Coronavirus

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus
Telefon: 030 346465100 | Mo - Do 8:00 bis 18:00 Uhr | Fr 8:00 bis 12:00 Uhr
Webseite: www.bundesgesundheitsministerium.de

Telefon Hotline - Coronavirus

Unternehmerhotline der Agentur für Arbeit (z. B. Kurzarbeitergeld)
Telefon: 0800 455 55 20
Webseite: www.arbeitsagentur.de

Arbeitgeber, die eine direkte Durchwahl zu einem Ansprechpartner im Arbeitgeberservice haben, sollten diese bitte nutzen.

Alternativ können Sie auch die Anzeige von Kurzarbeit online ausfüllen. Reichen Sie diese dann bitte direkt beim Arbeitgeberservice ein: Loerrach.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de

Telefon Hotline - Coronavirus

Hotline zu Fördermaßnahmen
Telefon: 030 186 15 80 00 | Mo - Do 9:00 bis 16:00 Uhr
E-Mail: foerderberatung@bmwi.bund.de
Webseite: www.bmwi.de

Hotline der KfW
Telefon: 0800 539 9001 | Mo - Fr 8:00-18:00 Uhr
Webseite: www.kfw.de

Hotline L-Bank
Hotline Wirtschaftsförderung: 0711 122 - 2345 | wirtschaftsfoerderung@l-bank.de
Hotline Bürgschaften: 0711 122 - 2999 | buergschaften@l-bank.de
Webseite: www.l-bank.de

Hotline Bürgschaftsbank
Telefon: 0711 164 56 | ermoeglicher@buergschaftsbank.de
Webseite: www.buergschaftsbank.de
Webseite: finanzierungsportal.ermoeglicher.de

Telefon Hotline - Coronavirus

Hotline für Exportkreditgarantien
Telefon: 040 8834 9000 | info@exportkreditgarantien.de
Webseite: www.exportkreditgarantien.de

Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen bei der Ausfuhr von Schutzausrüstung (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)
Telefon: 06196 908 14 44 | E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de
Webseite: www.bafa.de


BREAKING NEWS - aktuelle Informationen für Unternehmen

Aktuelle Informationen finden Sie auch auf der Facebookseite der Wirtschaftsregion Südwest.

 

FAQ für die Wirtschaft in Baden-Württemberg

FAQ Wirtschaft

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat wichtige Informationen für Unternehmen und Beschäftigte sowie FAQ's zu den aktuellen Regelungen der Corona-Verordnung veröffentlicht.

Außerdem finden Sie auf der Seite ein Merkblatt für Unternehmen sowie Auslegungshilfen zur Corona-Verordnung sowie spezielle Corona-Verordnungen zum Beispiel für Gaststätten, den Einzelhandel oder die Berufsbildung.

mehr Infos

Schutzschild für Unternehmen und Beschäftigte / Soforthilfe Corona

Schutzschild für Unternehmen und Beschäftigte

Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus

Die Bundesregierung tritt entschlossen und mit aller Kraft den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus entgegen. Ein weitreichendes Maßnahmenbündel wird Arbeitsplätze schützen und Unternehmen unterstützen. Firmen und Betriebe werden mit ausreichend Liquidität ausgestattet, damit sie gut durch die Krise kommen. Die zentrale Botschaft der Bundesregierung: Es ist genug Geld vorhanden, um die Krise zu bekämpfen und wir werden diese Mittel jetzt einsetzen. Die Bundesregierung wird alle notwendigen Maßnahmen ergreifen.

Soforthilfe Corona

Wichtiger Hinweis: Die Antragsfrist endete am 31.05.2020!

Das Wirtschaftsministerium zog am 8. Juni 2020 eine vorläufige Bilanz zum Soforthilfeprogramm: Rund 241.500 Unternehmen und Soloselbstständige in Baden-Württemberg haben Zuschüsse im Gesamtvolumen von fast 2,24 Milliarden Euro im Rahmen der Soforthilfe Corona erhalten. Anträge konnten vom 25. März 2020 bis zum 31. Mai 2020 gestellt werden.

 

zum Wirtschaftsministerium BW
Beschäftigung sichern

Die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes soll schnell und gezielt helfen, wenn Unternehmen mit ihren Beschäftigten durch das Coronavirus Arbeitsausfälle haben. Die Bundesregierung erleichtert den Zugang zu Kurzarbeitergeld rückwirkend zum 01. März 2020. Das bedeutet, dass Unternehmen in dieser Ausnahmesituation jetzt schon die Kurzarbeit beantragen können.

Was gilt in dieser Ausnahmesituation?

  • Nur noch 10 Prozent der Beschäftigten im Betrieb müssen vom Arbeitsausfall betroffen sein (statt wie bisher ein Drittel), damit Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen werden kann.
  • Den Arbeitgebern werden die Sozialversicherungsbeiträge, die sie bei Kurzarbeit zahlen müssen, in voller Höhe erstattet (durch die Bundesagentur für Arbeit)
  • Kurzarbeitergeld gibt es auch für Leiharbeitnehmer: Auch Zeitarbeitsunternehmen können bereits jetzt einen Arbeitsausfall bei der Agentur für Arbeit anzeigen.
  • Es müssen keine negativen Arbeitszeitsalden mehr aufgebaut werden, um Kurzarbeit zu nutzen: Bisher mussten Betriebe, um Kurzarbeit zu vermeiden, möglichst Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen nutzen.

Sie möchten Kurzarbeit anzeigen?

Die Anzeige können Sie schnell, sicher und jederzeit online über das Online-Portal der Arbeitsagentur einreichen. Sie finden den Online-Antrag auf der Seite Kurzarbeitergeld.

Sie haben noch keinen Arbeitgeber-Online-Account?
Kein Problem, rufen Sie die Arbeitsagentur unter 0800 4 5555 20 an. Diese können Sie in wenigen Minuten freischalten. Sie erhalten die Zugangsdaten auf Wunsch bereits am Telefon oder bequem per E-Mail. Arbeitgeber, die eine direkte Durchwahl zu einem Ansprechpartner im Arbeitgeberservice haben, sollten diese bitte nutzen.

Alternativ können Sie auch die Anzeige online ausfüllen. Reichen Sie diese dann bitte direkt beim Arbeitgeberservice ein: Loerrach.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de

Sie brauchen weitere Informationen?
Bei der Arbeistagentur finden Sie zwei Erklärvideos:

  • Video 1 erläutert Ihnen die Voraussetzungen zu Kurzarbeit
  • Video 2 zeigt Ihnen, welche Schritte Sie unternehmen müssen, um Kurzarbeit anzuzeigen oder zu beantragen

App Kurzarbeitergeld
Die neue App der Bundesagentur für Arbeit (BA) unterstützt Sie als Arbeitgeber dabei, Unterlagen zum Kurzarbeitergeld an Ihre zuständige Agentur für Arbeit per E-Mail zu versenden. Wenn Sie diese App nutzen, kann Ihre Agentur für Arbeit Ihr Anliegen noch schneller und effizienter erledigen.

Kostenlos runterladen:
Google Play Store
Apple Store

zum Bundesfinanzministerium
Steu­er­li­che Hilfs­maß­nah­men für al­le Un­ter­neh­men

Um Unternehmen in der Corona-Pandemie dabei zu unterstützen, ihre Ausstattung mit Liquidität zu verbessern, erhalten sie steuerliche Hilfen. Das Bundesfinanzministerium hat mit den obersten Landesfinanzbehörden ein BMF-Schreiben abgestimmt, mit dem betroffene Steuerpflichtige mit konkreten steuerlichen Erleichterungen unterstützt werden.

zum Bundesfinanzministerium
Mil­li­ar­den-Hilfs­pro­gram­me für al­le Un­ter­neh­men

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie für Beschäftigte und Unternehmen möglichst gering zu halten, sorgt die Bundes- wie auch die Landesregierung dafür, dass Unternehmen, Selbständige und Freiberufler schnellstmöglich mit Liquidität versorgt werden.

Informationen zum Umfang der Hilfsangebote finden Sie hier:


Einfach erklärt: Die Kredite der KfW Coronahilfe (Erklärfilm)

Gemeinsames europäisches Krisenmanagement

Die Eurogruppe hat in einer gemeinsamen Erklärung deutliche gemacht, dass die europäischen Staaten bereit sind, alle notwendigen Maßnahmen zu treffen, um die Menschen, Arbeistplätze und die Wirtschaft Europas zu schützen.

Europa bedeutet Solidarität! Aus diesem Grund haben sich die EU-Finanzminister auf einen milliardenschweren Kompromiss geeinigt. Mit 540 Mrd. Euro und einem Wiederaufbaufonds wollen sie gemeinsam dafür sorgen, dass die Menschen und Unternehmen in der EU die Corona-Krise gut überstehen.

zum Bundesfinanzministerium

Amtlich angeordnete Quarantäne und Verdienstausfallentschädigung

Amtlich angeordnete Quarantäne

Menschen, die in amtlich angeordneter Quarantäne sind, sind entweder krankgeschrieben (dann leistet der Arbeitgeber 6 Wochen Lohnfortzahlung bzw. Krankengeldzahlung durch die Krankenkasse) oder es sind nicht erkrankte Menschen in amtlicher Quarantäne (z.B. auch  Familienangehörige). Für diese nicht erkrankten Menschen in amtlicher Quarantäne können Arbeitgeber Anträge auf finanzielle Unterstützung nach § 56 Infektionsschutzgesetz stellen.

Neu sind die Entschädigungsansprüche für Arbeitgeber, bei denen Eltern aus Gründen des Infektionsschutzes verfügten Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen oder Schulen einen Verdienstausfall erleiden, um ihre Kinder unter 12 Jahren außerhalb der Ferienzeiten zu betreuen (siehe auch nächster Reiter).

Bitte beachten Sie! Änderung der Zuständigkeiten nach §§ 56, 57 und 58 des Infektionsschutzgesetzes

Zur Entlastung der Gesundheitsämter wird die Verordnung des Sozialministeriums über die Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSGZustV) insofern geändert, dass die verwaltungsmäßige Abwicklung von Entschädigungsanträgen nach §§ 56, 57 und 58 IfSG auf die örtlich zuständigen Regierungspräsidien übertragen wird. Diese Zuständigkeitsregelung tritt rückwirkend ab dem 01. Februar 2020 befristet bis zum 31. März 2021 in Kraft.

Die bereits zur Verfügung gestellten Antragsvordrucke werden zurückgezogen. Bestehende Anträge bis zum 30.04.2020, werden umgehend an das Regierungspräsidium weitergeleitet.

Anträge können ab sofort über ein Online-Portal eingereicht werden: www.ifsg-online.de. Auf dieser Website finden sich überdies weitere nützliche Informationen für Antragstellerinnen und Antragsteller.

Entschädigung bei Quarantäneanordnung oder Schul- und Kitaschließungen
Zuständigkeiten nach §§ ff 56 des Infektionsschutzgesetzes: Entschädigungsanträge werden über das Regierungspräsidium abgewickelt. Ihren Antrag auf Verdienstausfallentschädigung stellen Sie bitte online unter: www.ifsg-online.de

Amtlich angeordnete Quarantäne

Für Sorgeberechtigte, die wegen der Betreuung Ihrer Kinder, vorübergehend nicht arbeiten können, erhalten einen Entschädigungsanspruch nach §56 Abs. 1a des Infektionsschutzgesetzes. Dieser betrifft Personen, die ihre Kinder infolge der behördlichen Schließung oder eines Betretungsverbots von Kinderbetreuungseinrichtungen, wie Kita oder Schule, selbst betreuen müssen und deshalb einen Verdienstausfall erleiden. Die Auszahlung der Entschädigung übernimmt bei Arbeitnehmern der Arbeitgeber. Dieser kann seinerseits bei der von den Ländern bestimmten zuständigen Behörde einen Erstattungsantrag stellen.

Wann habe ich einen Anspruch auf Entschädigung nach der neuen Regelung?
Voraussetzung für den Entschädigungsanspruch ist, dass Sorgeberechtigte einen Verdienstausfall erleiden, der allein auf dem Umstand beruht, dass sie infolge der Schließung der Kita oder Schule ihre betreuungsbedürftigen Kinder selbst betreuen und ihrer Erwerbstätigkeit deswegen nicht nachgehen können. Kinder sind dann betreuungsbedürftig, wenn sie das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für Kinder mit Behinderung, die auf Hilfe angewiesen sind, gilt es keine Altersgrenze.

Haben Pflegeeltern Anspruch auf Entschädigung?
Ja, wenn ein Kind in Vollzeitpflege nach § 33 des Achten Buches Sozialgesetzbuch in den Haushalt aufgenommen wurde, steht der Anspruch auf Entschädigung statt dem Sorgeberechtigten den Pflegeeltern zu.

Können geringfügig Beschäftigte eine Entschädigung erhalten?
Ja, es gelten die gleichen Voraussetzungen wie für alle anderen Arbeitnehmer.

Habe ich einen Anspruch auf Verdienstausfall während der Schulferien?
Ein Anspruch auf Entschädigung besteht nicht, soweit eine Schließung der Kita oder der Schule ohnehin während der durch Landesrecht festgelegten Schulferien erfolgen würde.

Wie hoch ist die Entschädigung?
Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls des betroffenen Sorgeberechtigten, höchstens 2.016 Euro monatlich für einen vollen Monat.

Wie lange wird die Entschädigung gewährt? 
Die Entschädigung wird für den Zeitraum des Verdienstausfalls, längstens für sechs Wochen gewährt. Die Gesetzesregelung über die Entschädigung gilt bis zum Jahresende 2020.

Bin ich während der Zeit, in der ich eine Entschädigung beziehe, in der Sozialversicherung versichert? Wer zahlt die Versicherungsbeiträge?
Der bestehende Versicherungsschutz der Personen, die eine Entschädigung nach § 56 Absatz 1a IfSG erhalten, wird in der Renten-, Kranken- und sozialen Pflegeversicherung sowie nach dem Recht der Arbeitsförderung fortgeführt. Zunächst entrichtet grundsätzlich der Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge auf einer Bemessungsgrundlage von 80 Prozent des Arbeitsentgelts. Der Arbeitgeber kann sich diese Beiträge jedoch erstatten lassen. Personen, die vor Bezug der Entschädigung nicht pflichtversichert waren, können sich ihre Aufwendungen für soziale Sicherung in angemessenen Umfang durch die zuständige Behörde erstatten lassen.

Wer zahlt die Entschädigung?
Die Auszahlung der Entschädigung übernimmt bei Arbeitnehmern der Arbeitgeber. Der Arbeitgeber kann bei der von den Ländern bestimmten zuständigen Behörde einen Erstattungsantrag stellen. Es besteht für Arbeitgeber auch die Möglichkeit, einen Vorschuss bei der Behörde zu beantragen.

Gibt es weitere Hilfen für Eltern?
Um Familien mit kleinen Einkommen zu unterstützen, hat bspw. das Bundesfamilienministerium den "Notfall-Kinderzuschlag" gestartet. Damit wird der Zugang zum Kinderzuschlag erleichtert. Mehr Informationen gibt es auf der Seite des Familienministeriums.

Amtlich angeordnete Quarantäne

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Lohnfortzahlung zu leisten und erhalten dafür einen Erstattungsanspruch (§ 56 Abs. 5 IfSG).

Die Anträge sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung zu stellen. Bei Fällen der Kinderbetreuung ist der Anspruch auf 67 Prozent des Verdienstausfalls und höchsten auf eine Summe von monatlich 2.016 € beschränkt.

Dem Antrag ist beizufügen:

  • von Arbeitnehmern eine Bescheinigung des Arbeitgebers
  • von den in Heimarbeit Beschäftigten eine Bescheinigung des Auftraggebers über die Höhe des in dem für Sie maßgeblichen Zeitraum verdienten Arbeitsentgelts und der gesetzlichen Abzüge
  • von Selbständigen eine Bescheinigung des Finanzamtes über die Höhe des letzten beim Finanzamt nachgewiesenen Arbeitseinkommens beizufügen

Aktuelle Informationen und das Antragsformualr finden Sie auf der Internetseite www.ifsg-online.de.

Amtlich angeordnete Quarantäne

Für den Fall, dass ein Mitarbeiter positiv getestet wurde und unter Quarantäne steht, erhalten direkte Kontaktpersonen ebenfalls eine Quarantäneanordnung. Das können auch Arbeitskollegen sein, wenn sie mehr als 15 Minuten engen Sprechkontakt und weniger als 1,5 m Abstand gehalten haben ohne dabei eine Maske zu tragen.

Inwieweit weitere Kollegen zu Hause bleiben, entscheidet das Unternehmen in Absprache mit den Mitarbeitern und dem Betriebsarzt. Solche unternehmerischen Entscheidungen begründen keinen Entschädigugsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz.


Landesregierung: Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Die Landesregierung Baden Württemberg hat eine Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Um die weitere Ausbreitung zu verlangsamen, wurden Einrichtungen und Geschäfte in großem Umfang geschlossen.

Die Landesregierung plant in mehreren Stufen die Maßnahmen der Corona-Verordnung zurück zu nehmen. Der Stufenplan gilt vorbehaltlich der aktuellen Infektionslage in Baden-Württemberg. Für die allermeisten Öffnungen und Lockerungen gelten strenge Hygienevorgaben und Infektionsschutzmaßnahmen.

Gültig ab 07.05.: Stufenplan für BW unter Vorbehalt der Infektionslage

Bei Fragen im Zusammenhang mit der Schließung von Einrichtungen und Ladengeschäften wenden Sie sich bitte an das Wirtschaftsministerium Baden Württemberg: coronaverordnung@wm.bwl.de

Informationen zur Situation an den Grenzen

Informationen für Grenzgänger/Pendler nach Deutschland

Das Bundesinnenministerium hat mitgeteilt, dass die wegen der Corona-Pandemie eingeführten Grenzkontrollen an den innereuropäischen Binnengrenzen mit Ablauf des 15. Juni 2020 enden werden. Das betrifft die Grenzen zu Österreich, Frankreich, der Schweiz, Italien und Dänemark.

Mit dieser Entscheidung entfällt generell bei Reisen aus anderen Staaten der EU nach Deutschland das Erfordernis eines triftigen Einreisegrundes. Dies gilt auch für Einreisen aus Norwegen, Liechtenstein und Island sowie dem Vereinigten Königreich.

Informationen für Grenzgänger/Pendler nach Deutschland

Für Reisen aus touristischen und anderen Grünen gelten die Reisehinweise und -warnungen des Auswärtigen Amtes.

Die weltweite Reisewarnung für alle Länder außer den EU-Mitgliedsstaaten, Schengen-assoziierten Staaten und dem Vereinigten Königreich wurde bis einschliesslich 31.08.2020 verlängert.

Grenzgänger - Pendler

Seit dem 15. Juni 2020 sind alle Grenzübergänge wieder geöffnet, der private Reiseverkehr sowie Handelsverkehr sind wie gewohnt erlaubt.


Informationsportal der Landesregierung

Informationsportal der Landesregierung

Aktuelle Infos zu Corona in Baden-Württemberg

Die Landesregierung hat alle aktuellen Informationen zum Corona-Virus in Baden-Württemberg auf einer Webseite zusammengefasst. Dort finden sich auch zahlreiche Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft und zu Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Unternehmen und Beschäftigte.

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Weitere Links zum Thema Coronavirus für Unternehmen

Informationen für einzelne Branchen